Am 5. Mai 2011 startete das Projekt „Geschichts-
und Perspektivwerkstatt Friedrichstadt“ – ein Projekt des Entwicklungsforum
Dresden e.V. in Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft „Historische
Friedrichstadt“.
Nachdem der Stadtteil im 19. Jahrhundert eine industrielle Blüte erlebt
hat, zeugt das Ende des 20. Jahrhunderts von Zerstörung und Verfall. Auch in
den letzten 20 Jahren ist die Entwicklung der Friedrichstadt in keiner Weise
zufriedenstellend. Die vorhandenen Potenziale des traditionsreichen,
zentrumsnahen Stadtteils konnten bisher kaum erschlossen werden. Auch im Bewusstsein
der Dresdner schneidet die Friedrichstadt wenig positiv ab.
Im Rahmen des Projektes sollen die Potenziale und Möglichkeiten des
Stadtteils und seine Geschichte sichtbar gemacht werden, um alten und neuen
Einwohnern der Friedrichstadt sowie allen Dresdnern und Touristen die
Qualitäten des Stadtteils zu vermitteln und die Verbundenheit mit der Friedrichstadt
zu stärken. Insbesondere werden eine Ausstellung entstehen, ein Bürgerbüro
eingerichtet, Führungen und Vorträge angeboten, Material zur historischen
Friedrichstadt gesammelt und dokumentiert.
Wer das Projekt mit Anregungen oder historischen Unterlagen unterstützen
möchte, kann sich an das Bürgerbüro wenden:
Bürgerbüro
Im Kulturverein riesa efau / Dachgeschoss
Adlergasse 14
01067 Dresden
Tel.: 0351 / 866 02 34
Di und Do 10 – 16 Uhr
Jeden ersten Do 13 – 19 Uhr
Besonderes Interesse besteht an Geschichtsmaterial über die
Friedrichstadt:
- Adress-, Telefon- und Branchenbücher
- Bücher und Zeitungen/Zeitschriften
- Stadtpläne, Ansichtskarten und Fotos
- Mietverträge oder Mietquittungsbücher
- Aufzeichnungen verschiedener Art von Privatpersonen
oder Geschäftsleuten, über ehemalige Betriebe, zum Baugeschehen
- Dokumente zu Ereignissen
- Aktuelle Ideen und Wünsche für die Zukunft des
Stadtteils
Das Projekt wird von der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen
Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert und ist Bestandteil des
Stadtteilentwicklungsprojektes Dresden West / Friedrichstadt.